Im Zweifelsfall noch immer

Album auswählen

previous next
Im Zweifelsfall noch immer, Album, 2007
 
 

1. Alles anders - alles besser
Diane Weigmann  

Genauso

Du hast in meinen Augen viel

viel zu viel Gefühl

in uns beide investiert

Oder hab ich in Deinen Augen mir

vielleicht ´ne Spur zuviel

hineininterpretiert?

 

Hast Du`s genauso wie Du`s sagst

es auch genau so gemeint?

Fühlt`s sich genauso an bei Dir?

Oder liegt es nur an mir

dass ich vielleicht was anderes meine,

dass ich vielleicht was anderes meine?

 

 

Ich hab in Deiner Nähe viel

fast zuviel von dem Gefühl

irgendwo angekommen zu sein

Ich hab`s jetzt einfach mal gewagt

Ich hab Dich einfach `nach gefragt

und Du hast “ja“ gesagt!

 

 

Hast Du`s genauso wie Du`s sagst

es auch genau so gemeint?

Fühlt`s sich genauso an bei Dir?

Oder liegt es nur an mir

dass ich vielleicht was anderes meine

dass ich vielleicht was anderes meine?

 

Sollte ich Dich wirklich missverstehen?

Hast Du mich, so wie ich Dich gemeint?

Hab` ich noch irgendwas übersehen?

Drüberstehen und gehen

sollte ich, würd` ich, könnte ich im Zweifelsfall noch immer

 

Genauso – Genauso

 

Text: Diane Weigmann

Musik: Diane Weigmann, Thimo Sander, Tobias Weyrauch

 
Text

2. Genauso
Diane Weigmann  

Kein Wort

Keiner wartet heut auf dich,
niemand sucht dich in der Nacht.

du würdest irgendwann vermisst.
doch hat man nicht nach dir gefragt.

du bist immer unterwegs,
du kommst niemals irgendwo an,

hast auf der Suche nach dem Tag,
dir die Nacht zum Freund gemacht.

In der schwarzen Dunkelheit,
findest du dich gut zurecht.

In der grauen Einsamkeit,
wird das Farbenspiel perfekt.

du gleitest leise in die Nacht,
wenn du den Regen überstehst

und es heute Nacht nicht friert,
hast du auch diesmal überlebt.

Du sagst kein Wort,
und das ganz leise.

Du würdest einfach vergessen,
als hättst du nie existiert.

 
Text

3. Kein Wort (Album Version)
Diane Weigmann  

Ein Drittel bis zu mir

Es gibt tausend gute Gründe

diesen Weg hier nicht zu gehen:

viel zu steil

viel zu weit

Ich hab gelernt auf Kanten und Steinen

gern auch barfuss wenn es sein muss

zu laufen und zu gehen

um irgendwas dahinter zu sehen

 

Ich weiß nichts

Ich ahn`s nur

Ich glaub, ich kann`s schon sehen!

Ein paar Meter

trennen Dich von hier

2/3 sind geschafft

und noch 1/3 bis zu mir!

 

Du rennst los,

Du bleibst stehen

Kurz davor noch mal umzudrehen

Lass Dir nicht die Vorfahrt nehmen

noch 1/3 bis zu mir

Und Dein Ziel

liegt so nah

Du bist beinahe schon da

Wenn du den Rückenwind schon spüren kannst

noch 1/3 bis zu mir

 

Wir haben tausend offene Wunden

haben uns die Füße längst verbunden

bis zu den Zehen

Lass uns trotzdem weitergehen

Halt noch ein kleines bisschen durch

Ich weiß, Du kannst kaum noch stehen

Wir sind sicher kurz davor

was ganz Besonderes zu sehen

 

Ein paar Meter

Ein paar Schritte

gleich sind wir beide hier

die Hälfte

die Mitte

und noch 1/3 bis zu mir

 

Du rennst los………………………….

 

Text: Diane Weigmann 

Musik: Diane Weigmann, Andreas Ebsen, Boris Breuer

 
Text

4. Ein Drittel bis zu mir
Diane Weigmann  

Weil Du Freunde hast

Ich hab es gestern erfahren

und hab bis eben geweint

Morgen ruf ich Dich an

wenn wieder Tageslicht scheint

Ich weiß die kriegen das hin

hast es bis hierhin geschafft

Doch was erwartet Dich dann?

Ich hab nachgedacht:

 

Es hat sich Dich ausgesucht

schlich sich von hinten heran

Hab seine Feigheit verflucht

doch jetzt kommst Du und greifst an

Ich weiß, Du kriegst das hin

kämpfst an der Front nicht allein

Und wer`s bis hierhin schafft

setzt alle Waffen ein

 

Du hast ein riesiges Heer

Es zieht mit Dir in den Krieg

Es kämpft mit Liebe und mehr:

Es will wie Du diesen Sieg

Zusammen kriegen wir`s hin

Hast es bis hierhin geschafft

Dir kann gar nichts passieren

weil Du Freunde hast

 

weil Du Freunde hast

 

 

Ich hab es gestern erfahren

werd`s nicht bis morgen verstehen

Ich wisch` die Tränen kurz ab

um etwas klarer zu sehen

Da ist dieses Bild vor mir:

Ich kann Dich sehen wie Du sagst

Du hättest es hinter Dir

weil Du Freunde hast

 

Hast Du auch das geschafft

weil Du Freunde hast

Du hast soviel Kraft

weil Du Freunde hast

 

Text: Diane Weigmann 

Musik: Diane Weigmann

 
Text

5. Weil Du Freunde hast
Diane Weigmann  

Irgendwas

Ich hätt` nie im Leben dran gedacht

dass ausgerechnet ich Dich frag

ob da irgendwas – irgendwas ist

was nicht in unser Leben passt

und ich nicht in Worte fassen kann

Wann fing irgendwas – irgendwas an?

 

Hast Du mir irgendwas zu sagen oder kam

Womöglich  irgendwann irgendwas irgendwie falsch bei mir an?

 

 

Alles was Du nicht sagst

kann gegen Dich verwendet werden

Und alles – alles an Beweisen

vernichtest Du durch Dein eisernes Schweigen

Alles was Du nicht sagst

es könnte mir das Leben retten

Und alles – alles was Du tun musst

ist irgendwas

Sag irgendwas!

 

Ich hätt` nie im Leben dran gedacht

dass ausgerechnet Du es sagst

dass es möglich ist  – möglich ist

dass irgendwas mit uns passiert

Wir haben`s womöglich nicht kapiert

doch damit rechnet man – rechnet man nicht

 

Hast Du noch irgendwelche Fragen oder kam

womöglich irgendwann irgendwas irgendwie falsch bei uns an?

 

Alles was Du nicht sagst…….

……………………………………….

Und alles –  alles was Du tun musst

ist irgendwas

sag irgendwas

Irgendwas

 

Alles was Du nicht sagst…….

……………………………………….

sag was, sag was, sag irgendwas!

 

 

Text: Diane Weigmann 

Musik: Diane Weigmann

 
Text

6. Irgendwas
Diane Weigmann  

Schlüsselkind

Ich mach nicht immer alles richtig

doch unterschätz mich nicht

glaubst Du, ich weiß das nicht?

Mir scheints nicht überlebenswichtig

„Hauptsache anders sein“

vielleicht schränkt das uns so ein

 

Erträgst Du die Wahrheit?

Meine Wahrheit ist das nicht!

 

Wie ein Schlüsselkind

das nicht nach Hause findet

instinktiv, fast naiv kommt es irgendwann auch an

weil’s seinen Weg selbst bestimmt

 

Ich werd von Dir kaum wahrgenommen

wenn Du besonders schätzt

was sich in Szene setzt

mir wärs nicht so drauf angekommen

wenns Dir den Kopf zerbricht

so lange es nicht meiner ist

 

Erträgst Du die Wahrheit?

Meine Wahrheit ist das nicht!

 

Wie ein Schlüsselkind

das nicht nach Hause findet

instinktiv, fast naiv kommt es irgendwann auch an

weil’s seinen Weg selbst bestimmt

 

Wie ein Schlüsselkind

ohne leitende Hand

ganz allein auf sich gestellt

hat`s seinen eigenen Plan

Wie ein Schlüsselkind

das keinem Fremden vertraut

hab gelernt meinen Weg zu gehen

Hab mich zu oft verlaufen

Und viel zu vielen geglaubt

 

Text: Diane Weigmann 

Musik : Diane Weigmann, Götz Von Sydow

 
Text

7. Schlüsselkind
Diane Weigmann  

Vergiss nicht

Zwischen den Zeilen

hattest Du es versteckt:

nicht mal ein Wort

Hattest es mit Absicht getarnt

dass nur ich es entdeck

und niemand sonst

 

Hätt`s Du es damals gewagt

Dir vorzustellen, es hält bis zum heutigen Tag?

 

Vergiss nicht

was für ein Zufall es ist

dass ich bin, was Du für mich bist

Vergiss nicht

wie zerbrechlich es ist

Unglaublich

dass es so gekommen ist

Ich glaub` Zufall ist das nicht!

 

Zwischen den Jahren

und nach so langer Zeit

fällt mir gerade auf

dass es alles andere als normal ist

dass es einfach so bleibt

und es so einfach läuft

 

Hab mich schon fast dran gewöhnt

doch ist es nicht viel zu schön, um wahr zu sein?

 

Vergiss nicht ………..

 

Vergiss nicht………..

Unglaublich

dass es so gekommen ist

Unglaublich

Was immer es auch ist

Ich glaub`s nicht:

Ich glaub` Zufall ist das nicht!

 

Text: Diane Weigmann, Götz Von Sydow

Musik: Diane Weigmann, Götz Von Sydow

 
Text

8. Vergiss nicht
Diane Weigmann  

Von Hier ins Jetzt

Für Dich war es ein Moment

für mich war es ein Jahr

und ein Leben danach

Vieles wirkt noch fremd

und nichts davon scheint wahr

wie Regen über Nacht

 

Von Hier ins Jetzt

ohne Seil ohne Netz

ohne doppelten Boden

Von Null auf Nichts

mitten ins Gesicht

 

 

Du bist schon unterwegs

ich bleib noch ein Weilchen hier

Ab und zu fragst Du nach

Ich hab noch was zu tun:

Ich bin noch nicht ganz bei mir

Der Regen hält mich wach

 

Von Hier ins Jetzt

ohne Seil ohne Netz

ohne doppelten Boden

Von Null auf Nichts

mitten ins Gesicht

verdreht und verbogen

 

Von Hier ins Jetzt

Von Null auf Nichts

Ich hab den Regen verflucht, verdreht, verbogen

 

Von Hier ins Jetzt

ohne Seil ohne Netz

ohne doppelten Boden

Von Null auf Nichts

mitten ins Gesicht

verdreht und verbogen

geliebt und verloren

 

Text: Diane Weigmann 

Musik: Diane Weigmann

 
Text

9. Von Hier ins Jetzt
Diane Weigmann  

Unter dem Meer

Als Tiefseetaucher trieben wir auf Perlensuche durchs Meer

Die Muschelschalen, die wir sahen waren schon geöffnet und leer

 

Mich zieht`s bis ganz auf den Meeresgrund

Es wär schon interessant was sich dort unten verbirgt

Die Luft wird knapper und Du kehrst um

Als es Dir fast die Lungen zerdrückt

bleib ich alleine zurück

 

Unter dem Meer

hab ich`s dann endlich gefunden

Alles `ne Frage der Zeit

Es fiel mir schwer

doch innerhalb von Sekunden

lag es plötzlich vor mir

Ich tauche auf und dann geb` ich’s Dir

 

Als ich beim Aufstieg mich entschied, dieses sei mein letzter Tauchgang

ahnte ich nicht, dass Tageslicht zerstören würde, was ich fand

 

Es braucht die Tiefe des Ozeans

Es hält sich dort bereit für jeden, der nach ihm sucht

Es zieht den Mut und die Neugier an

doch hält es nicht der Wirklichkeit stand

weil man`s am Meeresgrund fand

 

Unter dem Meer

hatte ich es gefunden

Alles `ne Frage der Zeit

Es fiel mir schwer

doch innerhalb von Sekunden

lag es plötzlich vor mir

es bleibt zurück – ich tauch auf zu Dir

 

 

Mit leeren Händen stehe ich am Strand

beinahe alles zieht mich wieder zurück

Das Bild von dem, was ich unten fand

hat sich wie ein Stempel ins Handinnere gedrückt

Die Stelle schmerzt und fängt zu brennen an

ich kühl sie bis zum Handgelenk im salzigen Meer

Ich fang noch einmal von vorne an

Ich tauche ab doch zurück komm ich nicht mehr

 

Ich bleib` unter dem Meer

 

Text:Diane Weigmann 

Musik: Diane Weigmann

 
Text

10. Unter dem Meer
Diane Weigmann  

Du versprichst mir den Sommer

Ich hab in meinem Garten Blumen gesät

ich hab sie täglich gegossen und mit Liebe gepflegt

ich hab an 365 Tagen im Jahr

den Rasen gemäht und das Unkraut gejäht

Du hast vom Garten nebenan durch eine Hecke verdeckt

auf meinem kleinen Grundstück noch ein Fleckchen entdeckt

welches unbepflanzt und trist sich im Schatten versteckt

und Du versprichst mir einen Kirschbaum, der ganz ohne Wasser wächst

 

Ich hab an 365 Tagen im Jahr

in den vergangenen 7 Jahren nicht einmal Regen gehabt!

Du versprichst hier irgendwas, was ich lange schon hab

Ich fürchte ich hab keinen Bedarf!

 

Du versprichst mir den Sommer

doch ich kann Dir nur Regen geben

Viel zu feucht für diese Jahreszeit

verschieben wir`s aufs nächste Leben

 

Du hast bei Minus 20 Grad einen Schneemann gebaut

Du stellst ihn ohne mich zu fragen auf meinem Fensterbrett auf

Ich bin schon kurz davor und schütte heißes Wasser darauf

denn bevor er nicht geschmolzen ist  – gibt’s Du nicht auf

Du bist der festen Überzeugung es sei Deine Mission,

mich durch die Winterzeit zu retten in die Frühjahrssaison

Und wenn der Knirps auf meinem Fensterbrett sein Köpfchen verliert

verlier ich auch mein Herz an Dich – falsch – Du irrst!

 

Ich hab an 365 Tagen im Jahr

in den vergangenen 7 Jahren nicht eine Eiszeit gehabt!

Du versprichst hier irgendwas, was ich lange schon hab

ich fürchte ich hab keinen Bedarf!

 

Du versprichst mir den Sommer

doch ich kann Dir nur Regen geben

Viel zu feucht für diese Jahreszeit

verschieben wir`s aufs nächste Leben

 

Text: Diane Weigmann 

Musik: Diane Weigmann

 
Text

11. Du versprichst mir den Sommer
Diane Weigmann  

Drüberstehen

Man hat Dir heute früh ein Bein gestellt

vermeidest es mit links aufzustehen und fällst

Egal, was Du heute noch anfängst

Du bringst es nicht zuende

Du kannst nur drüberstehen

 

Hast Dich im Tag geirrt, vielleicht auch im Jahr

Ich weiß, das war grundsätzlich alles so nicht geplant

Du hast oft gute Momente, nur eben heute nicht

Da können wir drüberstehen

 

 

Wenn es heute nicht passiert, passiert es morgen

Wenn es morgen nichts wird,  gibt`s  ein nächstes Mal

Es gibt so viel, was wir nicht planen können

Ich weiß, da können wir drüberstehen

Wenn es heute nicht laufen will, dann läuft es morgen

Deine Welt steht heute still, weil sie Zeit zum atmen braucht

Es gibt so viel, was Du nicht können musst

Ich weiß, da können wir drüberstehen

 

 

Es gibt so Einiges, was nicht funktioniert

Und den Moment, an dem´s von selber passiert

Hast Dich im Tag geirrt, vielleicht auch im Jahr

Ich weiß da können wir drüberstehen

 

Machs nicht schlimmer als es ist

Du bist gut so wie Du bist

 

Wenn es heute nicht passiert, passiert es morgen

…………………………………………………………………..

 

 

Text: Diane Weigmann 

Musik: Diane Weigmann, Thimo Sander

 
Text

12. Drüberstehen
Diane Weigmann  

 

 

 

 
 
previous next
X